Wenn Hoffnung Form annimmt

Vor wenigen Tagen erhielt ich die Nachricht, auf die ich so lange gewartet hatte: Unsere erste Charge meiner selbstentwickelten Mischung wurde produziert! In freudiger Erwartung der ersten Testkapseln beschloss ich, meine bisherigen Kapseln am Sonntagabend abzusetzen – schließlich wollte ich die Wirkung ganz neu und unverfälscht prüfen.

Der Montag danach war noch recht erträglich. Ich spürte erste Schmerzen und merkte, dass die Konzentration nachließ, doch die Kapseln wirkten offenbar noch etwas nach.

Am Mittwoch war ich überrascht, wie gut es immer noch ging. Natürlich, längere Spaziergänge mit dem Hund wurden wieder zur Herausforderung. Ich musste häufiger Pausen einlegen, und meine Kraft ließ spürbar nach. In der Küche lief nicht mehr alles rund – einfache Handgriffe misslangen und Multitasking war keine Option mehr.
Lesen ging nur noch mit Brille, aber trotzdem fühlte ich mich besser als damals, bevor ich meine Mischung entwickelt hatte. Da fragte ich mich: Könnte es wirklich sein, dass bereits eine dauerhafte Veränderung eingetreten ist?

Doch die ersehnte Testlieferung ließ auf sich warten. Irgendwo in der Lieferkette kam es zu Verzögerungen.

Und in der Nacht von Freitag auf Samstag traf mich der Rückfall mit voller Wucht: Der Ursprungszustand war zurück. Ich konnte kaum liegen, jede Bewegung schmerzte, Aufstehen war fast unmöglich. Selbst das Öffnen der Augenlider kostete Kraft. Mein ganzer Körper war steif. Nach einer Stunde auf den Beinen kehrte die bleierne Müdigkeit zurück. Schmerzen überall. Wärmematte, Heizdecke, heiße Dusche – alles brachte nur kurzfristige Linderung. Selbst in Ruhe schossen mir Nervenschmerzen durch den Körper. Doch am schlimmsten war diese überwältigende Erschöpfung, als hätte der Körper all seine Energie verloren. Ich hatte fast vergessen, wie sich das anfühlt…

Am Sonntag kämmt mir mein Mann die Haare – schon zum zweiten Mal. Seit einer Woche hatte ich sie nicht selbst flechten können. Und obwohl dieser Zustand alles andere als wünschenswert ist, spüre ich innerlich Dankbarkeit. Es war wichtig, das noch einmal zu erleben. Um die Verbesserung meiner letzten Monate nicht als selbstverständlich zu sehen, sondern mit Demut wahrzunehmen.

Momentan halte ich mich mit etwas Alpha-Liponsäure, Chlorella und Methylenblau über Wasser – genug, um das Nötigste im Familienalltag zu meistern, aber mehr auch nicht. Jeden Tag warte ich sehnsüchtig auf die Post. Sobald ich meine Testkapseln endlich in den Händen halte und prüfen kann, ob alles so wirkt, wie ich es erhoffe, möchte ich auch Ihnen diese Erleichterung ermöglichen.

Denn niemand sollte täglich so kämpfen müssen, wie es fibromyalgiebetroffene Menschen tun. Ich wünsche mir, dass meine Mischung auch Ihnen ein kleines Stück Lebensqualität zurückbringt – Schritt für Schritt.

 

Eure Julia

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1 Kommentar

Hallo Julia, ich kann es kaum glauben, was die Testpersonen so schreiben, ich bin sehr gespannt. Lebe vermutlich schon seit meiner Jugend mit Fibromyalgie, aber richtig schlimm wurde es erst nach meiner Bandscheiben – OP 2010. Seit 2018 nehme ich Duloxetin, das machte es erträglicher, seit dieser Woche in einer erhöhten Dosierung. Ich bestelle gerne, wenn es soweit ist, die Monatsration auch ohne Faltschachtel :-).
Den Link zu Deiner Seite habe ich übrigens von einer Freundin Deiner Mutter.
LG Andreas

Andreas Grunwald

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